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3. Gründung


Von 1965 bis heute



"Aller gten Dinge sind 3" so dachte auch die Bechener Musikanten 1965 bei der
dritten Gründung, diesmal unter dem Namen "Musikgemeinschaft". Anlaß war
wieder mal eine fehlende Kapelle bei der Fronleichnamsprozession. Die Initative ging von
Johannes Fuchs und Josef Büchel aus. Mit einem Zuschuß der Gemeinde von 2500 DM für
Noten und Instrumente startete die Probenarbeit erst in der Gastsätte Koch. Ottmar
Schnepper der Dirigent konnte auf fünf erfahrene Musiker (Herman-Josef Heider, Alois
Koch, Siegfried Eiberg, Hermann Arnord und Hans Steinbach) und sechs neue Musiker
zurückgreifen.



Hr. Schnepper musste das Dirigat wegen beruflicher Überlastung im September 1967 an B.
Oppitz abgeben. Nach dem Hr. Oppitz 9 junge Bläser soweit geschult hatte das sie im
Orchester mitspielen konnten, verließ er im Januar 1968 auch die MGB. Als Nachvolger
wurde Josef Schmitz aus Wipperfeld verpflichtet. Nach 11/2-jährigen Tätigkeit verließ
auch Josef Schmitz im Juli 1969 die MGB. Der Musikstudent Herman-Josef Winterhoff wurde
sein Nachfolger.



Durch das Musikalischewissen konnte Hr. Winterhoff die vom Dirigenten Schmitz
eingeschlagene Richtung zu mehr konzertanter Blasmusik erfolgreich ausbauen. Das erste
allein veranstaltete Konzert fand Anfang 1971 in dem Saal der Gaststätte Koch statt.
Schon 1970 wurde als sichtbares Zeichen eine gemeinsame Uniform gekauft (graue Hose,
blaues Jacket und rote Krawatte). Ende 1971 starb H.J.Winterhoff unverhofft und
hinterließ eine große Lücke im Verein.



Jochen Wilhem erklärte sich zum Glück bereit die Lücke kurzfristig zu stopfen. Durch
die Vermittlung von J.Fuchs konnte innerhalb kurzer Zeit Günther Richarz aus Bergisch
Gladbach als Dirigent verplichtet werden. Im Mittelpunkt des Jahres 1975 stand sicherlich
auch für die MGB die 800 Jahr feier Bechens. In dieser Zeit wurden auch die neue Uniform,
die orangefarbenen Jacken, gekauft.



"Trautes Heim, Glück allein!" - Eindlich ein Probelokal. Nach halbjahriger
Umbauarbeit - natürlich von den Aktiven - konnte im März 1976 der ehemalige Stall von
H.J.Heider als Probelokal eingeweiht werden. Noch im gleichen Jahr fand erneut ein
Dirigentenwechsel statt. Im Oktober nahm Tilo Stephan den Platz an der Spitze ein. 1978
organisierten der Kirchen und Marienchor mit der Musikgemeinschaft ein Sommerfest. Da die
Organisations so gut funktionierte, wurde fortan die Kirmes von den Vereinen gemacht. In
diesem Jahr wurde auch auf Gemeindeebene eine neue Tradition ins Leben gerufen. Das
Gemeindemusikfest aller Blasorchester in der Gemeinde. Dieses wird seither alle 2 Jahr
bestritten.



1979 fiel durch drei Begebenheiten auf: Erstens wurde auf Initative von Frank Diesing
ein Jugendblasorchester ins Leben gerufen. Indem die jungen Musiker schon mal das
Zusammenspiel üben konnten. Zweitens wurde die Männerdomaine MGB gebrochen. 2
Klarinettistinnen hielten Einzug in die Musikgemeinschaft. Drittens gab es wieder Mal
einen Dirigentenwechsel. Bernd Röder gab ein kurzes Gastspiel als Dirigent. Schon 1980
verließ er die MGB kurz vor dem Frühjahreskonzert. Frank Diesing, Leiter des
Jugendorchesters sprang kurzentschlossen für das Konzert als Dirigent ein.



Kurz danach fand man mit Wolfgang Haasbach einen neuen Dirigenten. Mit ihm wurde das
Dirigentenkarusell auch für längere Zeit gestoppt.



Im Jahre 1982 kam die Musikgemeinschaft das erste Mal ins Fernsehn. Die MGB hatte die
ehrenvolle Aufgabe das Endspiel der Deutschen Meisterschaft im Damenfußball mit der
Nationalhymne zu eröffnen. In diesem Jahr wurde auch zum ersten Mal ein
Gemeinschaftskonzert aller Musik-Machender-Verein in Bechen veranstaltet, was zur
Tradition wurde.



1984 bekam die MGB ausländischen Besuch. Die in Münster stationierte englische 'Band
of the 1st Batallion Light Infantry' kam zu einem Freundschaftskonzert nach Bechen. Für 2
Tage waren die 40 Musiker bei Mitgliedern der MGB einquatiert. Die Mitglieder profitierten
nicht nur in musikalischer Hinsicht von der Begegnung, sondern wie sich herausstellte
konnte das Militärorchester auch außerordenlich frohe Feste feiern.



Noch einen musikalische Höhepunkt bestritt die MGB in diesem Jahr, ihr erstes
Wertungsspiel. Die Jury zeichnete den Vortrag in der Oberstufe mit dem ersten Rang mit
Belobigung aus.



... und das Karusell dreht sich weiter. Nach langjähriger Zusammenarbeit trennen sich
Wolfgang Haasbach und die MGB im Februar 1987. Zum Glück erklärte sich Andreas
Wiedemann, der schon vorher mal ausgeholfen hatte, bereit den Dirigentenposten zu
übernehmen.



Im Jahre 1988 feierte die Musikgemeinschaft Bechen ihr 60 Jähriges Bestehen mit einem
großen Fest.




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